Mercedes-Benz C-Klasse 2026.

Ergebnisse 2. Quartal 2026

Mercedes-Benz Cars treibt seine Modelloffensive weiter voran und liegt im Rahmen der Prognose.

Q2 2026 Q1 2026 Q3 2025 Q2 2025 Q1 2025 Q3 2024 weitere
28 Juli 2026 Zum Kalender hinzufügen

Die Mercedes-Benz Group AG erzielte im zweiten Quartal einen Konzernumsatz von 32,1 Mrd. € (Q2 2025: 33,2 Mrd. €) und ein Konzern-EBIT von 1,5 Mrd. € (Q2 2025: 1,3 Mrd. €). Das Unternehmen setzte seine bislang größte Modelloffensive konsequent fort und verbesserte Effizienz und Produktivität weiter.

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Ola Källenius.

Auch in einem anspruchsvollen Marktumfeld sind wir im zweiten Quartal auf Kurs geblieben und haben unsere Modelloffensive beschleunigt. Die Resonanz unserer Kundinnen und Kunden auf die neuen Modelle ist sehr positiv: Der Absatz unserer elektrischen Pkw stieg um 51 %, der BEV-Auftragseingang in Europa hat sich im Quartal mehr als verdoppelt. In der zweiten Jahreshälfte konzentrieren wir uns darauf, mehr neue Modelle zu unseren Kundinnen und Kunden zu bringen und unsere Kostenposition sowie Produktivität weiter zu verbessern.

Ola Källenius
Vorsitzender des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG
Ola Källenius.

Das Konzern-EBIT wurde getragen von starken Ergebnissen bei Mercedes-Benz Financial Services und Mercedes-Benz Vans sowie von höheren Beiträgen aus der Konzernüberleitung; teilweise gegenläufig wirkte ein niedrigeres Ergebnis bei Mercedes-Benz Cars. Im Konzern-EBIT enthalten war zudem ein positiver Effekt von 131 Mio. € im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf der Athlon Group. Das bereinigte Konzern-EBIT erreichte 2,3 Mrd. € (Q2 2025: 2,0 Mrd. €).

Mercedes-Benz erzielte weitere Fortschritte mit dem Programm Next Level Performance (NLP). Die Kostenmaßnahmen stützten das Ergebnis auch im zweiten Quartal. Auf Konzernebene sanken die allgemeinen Verwaltungskosten um 14 %, die Forschungs- und Entwicklungsausgaben gingen nach dem Investitionshöhepunkt des Vorjahres im Zusammenhang mit der Modelloffensive von Mercedes-Benz Cars um 12 % zurück. Bei Mercedes-Benz Cars sanken die Umsatzkosten um 7 %. Effizienzmaßnahmen unterstützten auch die Kostenposition bei Mercedes-Benz Vans und Mercedes-Benz Financial Services. Aufbauend auf einer Reduzierung der Fixkosten um rund 25 % seit 2019 hat Mercedes-Benz im Juni 2026 damit begonnen, seine globale Produktivitätsoffensive weiter zu intensivieren – mit besonderem Fokus auf die deutschen Standorte.

Der Free Cash Flow des Industriegeschäfts belief sich im zweiten Quartal auf 1,1 Mrd. € (Q2 2025: 1,9 Mrd. €), unterstützt durch Erlöse von 417 Mio. € aus dem Teilverkauf der Beteiligung an Daimler Truck. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Free Cash Flow des Industriegeschäfts bei 3,0 Mrd. € (H1 2025: 4,2 Mrd. €). Darin enthalten ist ein Mittelabfluss von rund 1,1 Mrd. € für Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit dem Programm Next Level Performance.

Bei laufenden Modellanläufen und in einem anspruchsvollen makroökonomischen Umfeld bewies Mercedes-Benz finanzielle Stärke: Auch nach Dividendenzahlungen und Aktienrückkäufen von insgesamt 5 Mrd. € im ersten Halbjahr blieb die Netto-Liquidität des Industriegeschäfts mit 30,4 Mrd. € auf hohem Niveau. Zugleich verbesserte sich der Deckungsgrad der Pensionspläne von 113 % zum Jahresende 2025 auf 117 %.

Ergebnisse der Divisionen

Mercedes‑Benz Cars Schließen

Mercedes-Benz Cars erzielte im zweiten Quartal ein bereinigtes EBIT von 909 Mio. € (Q2 2025: 1.228 Mio. €). Dies entspricht einer bereinigten Umsatzrendite (RoS) von 4,0 % (Q2 2025: 5,1 %). Sie lag damit innerhalb der Prognosespanne für das Gesamtjahr von 3 % bis 5 %. Die Veränderung im Vorjahresvergleich war vor allem geprägt von einem verstärkten Marktdruck in China, einem weniger günstigen Modellmix, Produktlebenszyklusmaßnahmen sowie Kosten im Zusammenhang mit Anlaufkampagnen. Effizienzgewinne wirkten sich teilweise gegenläufig aus.

Das berichtete EBIT belief sich auf 49 Mio. € (Q2 2025: 783 Mio. €) und enthielt Wertminderungen in Höhe von 704 Mio. € im Zusammenhang mit at-equity bilanzierten Beteiligungen in China. Die Effekte führten zu keinem entsprechenden Mittelabfluss und wurden aus dem bereinigten EBIT herausgerechnet. Der chinesische Markt und die Kundinnen und Kunden in China haben für Mercedes-Benz unverändert eine hohe strategische Bedeutung.

Mercedes-Benz setzte seine bislang größte Modelloffensive mit mehr als 40 neuen Modellen zwischen 2025 und 2027 fort. Der BEV-Absatz von Mercedes-Benz Cars stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 51 % auf 52.852 Einheiten (Q2 2025: 35.027 Einheiten), getrieben durch ein Wachstum von 87 % in Europa. Insgesamt setzte Mercedes-Benz Cars im zweiten Quartal 417.765 Fahrzeuge ab (Q2 2025: 453.674 Fahrzeuge). Der Absatz stieg in Europa um 4 % und in den USA um 10 %. Dies glich den Absatzrückgang von 30 % in China teilweise aus. Dort belasteten intensiver Wettbewerb, verhaltene Nachfrage und Modellwechsel entlang des Portfolios weiterhin den Absatz. Ohne China stieg der weltweite Pkw-Absatz gegenüber dem Vorjahr um 2 %.

Das Top-End-Segment erreichte im zweiten Quartal einen Anteil von 13,9 % am weltweiten Absatz. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Anteil bei 14,3 % und damit innerhalb des Zielkorridors für das Gesamtjahr von 14 % bis 15 %.

Der Hochlauf der jüngst eingeführten Modelle zeigt sich zunehmend im Absatz: Der neue CLA und der GLB leisten bereits einen spürbaren Beitrag. Hohe Auftragsvolumina für den neuen elektrischen GLC dürften die Auslieferungen in der zweiten Jahreshälfte zusätzlich unterstützen. Die neue S-Klasse ist in Europa erfolgreich gestartet; weitere Regionen folgen in den kommenden Monaten. Zudem wurden die Auftragsbücher für eine breite Palette weiterer Modelle geöffnet, darunter die neue elektrische C-Klasse, der neue GLE und GLS sowie die Mercedes-AMG GLE 53 und GLC 53 Modellfamilien. Weitere Produkthighlights waren die Weltpremiere der neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé Varianten sowie die Debüts des neuen Mercedes-Maybach GLS (Mercedes‑Maybach GLS 680 | Energieverbrauch kombiniert: 13,7–13,3 l/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 312–304 g/km | CO₂‑Klasse: G*), des Mercedes-AMG GLE 63 S 4MATIC+ als SUV (Mercedes AMG GLE 63 S 4MATIC+ SUV | Energieverbrauch kombiniert: 13,6–13,2 l/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 308–299 g/km | CO₂ Klasse: G*) und Coupé (Mercedes AMG GLE 63 S 4MATIC+ Coupé | Energieverbrauch kombiniert: 13,4–13,1 l/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 303–297 g/km | CO₂ Klasse: G*) sowie des Mercedes-AMG GLS 63 4MATIC+ SUV (Mercedes AMG GLS 63 4MATIC+ SUV | Energieverbrauch kombiniert: 13,7–13,4 l/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 312–305 g/km | CO₂ Klasse: G*), jeweils mit neuen V8-Motoren. Das Modellanlaufprogramm wird Ende Juli mit der Weltpremiere und dem Verkaufsstart des neuen elektrischen GLA fortgesetzt. Nach China und den USA plant Mercedes-Benz zudem, bis Ende 2026 das assistierte Fahren von Punkt zu Punkt in ersten deutschen Städten einzuführen.

Im Juli feierte Mercedes-Benz die Erweiterung seines Werks in Kecskemét (Ungarn). Mit Investitionen von rund 1 Mrd. € wurde die Werksfläche verdoppelt und die Flexibilität für die Produktion von Modellen mit elektrifizierten Verbrennungsmotoren, Plug-in Hybriden und vollelektrischen Antrieben erhöht. Das Werk produziert die neue elektrische C-Klasse (Mercedes Benz C 400 4MATIC elektrisch | Energieverbrauch kombiniert: 18,5–14,1 kWh/100 km | CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km | CO₂ Klasse: A*), das erste vollelektrische Modell aus dem Core-Segment, das am Standort gebaut wird.

Mercedes‑Benz Vans Schließen

Mercedes-Benz Vans erreichte im zweiten Quartal 2026 mit 10,2 % erneut eine zweistellige bereinigte Umsatzrendite. Das bereinigte EBIT wuchs im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3 % auf 454 Mio. €. Zur Ergebnisentwicklung trugen ein gesteigerter Absatz außerhalb Chinas, positive Aftersales-Beiträge und das Leasingportfolio bei. Gleichzeitig wirkten sich die Aufwendungen zum Hochlauf der neuen Van-Architektur, der Druck auf die Nettopreisrealisierung sowie ein veränderter Produktmix auf das Ergebnis aus. Mercedes-Benz Vans setzt derzeit das größte Produktinvestitionsprogramm in seiner Geschichte um.

Mercedes-Benz Vans setzte im zweiten Quartal 94.075 Einheiten ab und unterstrich damit die insgesamt stabile globale Nachfrage. Der Absatz entwickelte sich insbesondere in Nordamerika (+23 %) und Europa (+5 %) positiv. Ein starkes Absatzwachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal gab es zudem bei eVans (+46 %).

Im Juni startete Mercedes-Benz Vans die Serienproduktion des neuen elektrischen VLE im spanischen Werk Vitoria. Er ist das erste Fahrzeug auf Basis der eigens entwickelten, modularen und antriebsflexiblen Van-Architektur. Damit ist der VLE der ideale Begleiter für vielfältige Einsatzzwecke, von einer flexiblen Lösung für Familien und freizeitorientierte Kundinnen und Kunden bis hin zu exklusiven Shuttle-Diensten.

Mercedes-Benz Financial Services Schließen

Mercedes-Benz Financial Services erzielte im zweiten Quartal ein starkes Ergebnis: Das bereinigte EBIT stieg um 70 % auf 492 Mio. €, getragen von höheren Margen und verbesserter Kosteneffizienz. Die bereinigte Eigenkapitalrendite (RoE) verbesserte sich auf 15,3 % und lag damit deutlich über der Prognosespanne für das Gesamtjahr von 10 % bis 12 %. Das Vertragsvolumen belief sich zum 30. Juni auf 131,6 Mrd. € und lag damit 2,2 % über dem Stand zum Jahresende 2025. Der Anstieg wurde von positiven Wechselkurseffekten und Wachstum in den USA getragen. Das Neugeschäft erreichte im ersten Halbjahr 2026 26,8 Mrd. €.

Strategisches Entwicklungsfeld: Fahrzeuge für Sicherheits- und Verteidigungszwecke

Mercedes-Benz plant, die Aktivitäten im Sicherheits- und Verteidigungssektor weiter zu intensivieren. Damit trägt das Unternehmen seiner Verantwortung in einem veränderten Sicherheitsumfeld Rechnung. Aufbauend auf mehr als 45 Jahren Erfahrung mit modifizierbaren Fahrzeugen für Sicherheits-, Rettungs- und Verteidigungsanwendungen, darunter Mercedes-Benz G-Klasse, Sprinter und Vito, stellt das Unternehmen zuverlässige Basisfahrzeuge und Fahrgestelle für spezifische Einsatzanforderungen bereit.

Als ersten Schritt unterzeichnete Mercedes-Benz eine Absichtserklärung mit dem Münchner Unternehmen TYTAN, um eine mögliche Zusammenarbeit bei fahrzeugbasierten Verteidigungsanwendungen zu prüfen. Dazu zählen ein auf der G-Klasse basierendes System für Drohnenabwehr sowie mobile Drohnenträger und Kommandoeinheiten auf Sprinter-Basis.

Aufzeichnung Telefonkonferenz mit Investoren und Analysten

Aufzeichnung Medien-Telefonkonferenz

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