Mit dem erfolgreichen Hochlauf der neuen elektrischen Mercedes-Benz C-Klasse rollt das erste elektrische Core-Modell in Kecskemét vom Band.

Werk Kecskemét

Produktionsstart der neuen elektrischen C-Klasse und Erweiterung des Werkes.

13. Juli 2026 – Die Transformation des globalen Produktionsnetzwerks wird konsequent fortgesetzt, und am ungarischen Standort Kecskemét wird die flexible Fertigung von Modellen im Core- und Kompaktsegment ausgebaut.

Mit zwei komplett neuen Hallen für Karosserie- und Montagelinien schafft Mercedes-Benz die Voraussetzungen für die weitere Umsetzung der größten Produktoffensive in der Geschichte des Unternehmens. Zusätzlich wurden ein zweites Presswerk, eine neue hochmoderne Lackierereiund eine Batteriemontage am Standort errichtet. Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Hallen wächst die Werksfläche von 200 auf 440 Hektar. Damit ist Kecskemét künftig der größte Automobilproduktionsstandort in Ungarn und einer der größten im weltweiten Produktionsnetzwerk von Mercedes-Benz. Mit Investitionen in Höhe von rund einer Milliarde Euro im Rahmen des Mercedes-Benz Businessplans 2022–2026 unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, Wettbewerbsfähigkeit, Effizienz und Zukunftsfähigkeit des gesamten Produktionsnetzwerks nachhaltig zu stärken.

Mit der Werkserweiterung in Kecskemét erhöhen wir die Resilienz und Flexibilität unseres globalen Produktionsnetzwerks. Der Standort definiert die Zukunft unserer Fertigung: intelligent, vernetzt, digitalund konsequent auf Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichtet. So können wir Modelle wie den GLB und die neue elektrische C-Klasse wettbewerbsfähig produzieren und stärken gleichzeitig den gesamten Produktionsverbund. Mein ausdrücklicher Dank gilt dem Team vor Ort für seinen außergewöhnlichen und leidenschaftlichen Einsatz.

Michael Schiebe
Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Produktion, Qualität und Supply Chain Management

Produktionsstart der neuen elektrischen C-Klasse

Mit dem symbolischen Hochlauf der neuen elektrischen C-Klasse fertigt Kecskemét erstmalig ein batterieelektrisches Core-Modell und geht damit einen weiteren wichtigen Schritt in der Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens. Dabei wird die Umsetzung der „Local-for-Local“-Strategie konsequent fortgeführt. Zentrale Komponenten – darunter Karosserieteile und hochwertige Antriebsbatterien für die am Standort gefertigten Elektrofahrzeuge GLB und C-Klasse – entstehen direkt vor Ort. Dank verkürzter Wege gewinnt die Produktion an Flexibilität und Resilienz in einem von Volatilität geprägten Marktumfeld. Die Fertigung in Kecskemét folgt einem dualen Ansatz: Während in der bestehenden Halle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und batterieelektrische Modelle flexibel auf einer Linie produziert werden, ist die neu entstandene Halle effizient auf die Produktion von vollelektrischen Fahrzeugen ausgerichtet. So lässt sich das Produktionsvolumen schnell und flexibel an die Marktnachfrage anpassen. Analog zum süddeutschen Standort Rastatt, der bereits in einem europäischen MMA Produktionsverbund mit dem Werk Kecskemét agiert, werden flexible Produktionsachsen zwischen Ungarn und weiteren deutschen Werken implementiert. So kann künftig beispielsweise der elektrische GLC bedarfsgerecht in den Werken Bremen und Kecskemét produziert werden. Die enge Verzahnung innerhalb des globalen Mercedes-Benz Produktionsnetzwerks erhöht unsere Flexibilität und Effizienz und stärkt zugleich unsere Reaktionsfähigkeit auf Marktanforderungen sowie externe Einflüsse. Gleichzeitig wird die kommende, kompaktere Version der G-Klasse künftig exklusiv in Kecskemét gefertigt und stärkt damit die strategische Bedeutung des Standorts.

Mit aktuell mehr als 5.000 qualifizierten Mitarbeitenden ist der Standort der größte Arbeitgeber der Region.
Mit aktuell mehr als 5.000 qualifizierten Mitarbeitenden ist der Standort der größte Arbeitgeber der Region.

Next Level Production: Digitalisierung als Treiber für Effizienz und Qualität

Kecskemét zählt nun zu den modernsten Produktionsstandorten im globalen Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk. Die neuen Hallen stehen für hochflexible Fertigungsstrukturen. Digitale Produktionstechnologien, ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze und KI gestützte Anwendungen greifen hier nahtlos ineinander und ermöglichen eine moderne und effiziente Produktion.

Die Grundlage bildet das digitale Produktions-Ökosystem Mercedes-Benz Cars Operations 360, kurz MO360. Über die MO360 Data Platform werden Produktions-, Qualitäts- und Lieferkettendaten standortübergreifend vernetzt und weltweit für jeden Mitarbeitenden transparent nutzbar gemacht. Ein weiterer zentraler Baustein der digitalen Produktion ist der „Digital Factory Twin“. In Kecskemét hat Mercedes-Benz erstmals eine komplette Montagehalle im NVIDIA Omniverse vollständig digital abgebildet. Der Digital Factory Twin macht Produktionsprozesse virtuell erleb- und steuerbar: Anlagen können im digitalen Raum laufen, einzelne Produktionsschritte simuliert und Prozessabläufe über die gesamte Fertigung der neuen elektrischen C-Klasse hinweg transparent nachverfolgt werden. So lassen sich Produkt- und Produktionsszenarien bereits vor der Umsetzung in der realen Fertigung planen, absichern und optimieren. Das erhöht die Planungsqualität, reduziert Risiken im Anlauf und schafft zusätzliche Flexibilität bei der Integration neuer Modelle und Technologien.

Zusätzlich stärken KI-gestützte Funktionen Qualität und Effizienz im Produktionsprozess. Das MO360 Vision System unterstützt die Qualitätskontrolle mit kamerabasierten Anwendungen und kann Abweichungen am Fahrzeug in Echtzeit erkennen. Gleichzeitig erleichtern KI-basierte Assistenz- und Analysefunktionen den Mitarbeitenden die Auswertung komplexer Produktionsdaten. Mit MB.OS schafft Mercedes-Benz zudem die technologische Grundlage, um Produktionssysteme, Fahrzeugsoftware und digitale Anwendungen noch enger miteinander zu vernetzen.

Péter Magyar (rechts), Ministerpräsident von Ungarn, und Mercedes-Benz Vorstandschef Ola Källenius beim Rundgang durch das Werk. Dahinter: Jörg Burzer, Mercedes-Benz Chief Technology Officer, mit István Kapitány, Wirtschafts- und Energieminister von Ungarn.
Péter Magyar (rechts), Ministerpräsident von Ungarn, und Mercedes-Benz Vorstandschef Ola Källenius beim Rundgang durch das Werk. Dahinter: Jörg Burzer, Mercedes-Benz Chief Technology Officer, mit István Kapitány, Wirtschafts- und Energieminister von Ungarn.
Team und Gäste mit der neuen C-Klasse. Christian Dickert, Standortverantwortlicher in Kecskemét: „Die Erweiterung des Werks und der Produktionsstart der neuen elektrischen C-Klasse sind das Ergebnis einer starken Teamleistung. Unsere Mitarbeitenden haben den Hochlauf mit großem Engagement vorbereitet und umgesetzt.“
Team und Gäste mit der neuen C-Klasse. Christian Dickert, Standortverantwortlicher in Kecskemét: „Die Erweiterung des Werks und der Produktionsstart der neuen elektrischen C-Klasse sind das Ergebnis einer starken Teamleistung. Unsere Mitarbeitenden haben den Hochlauf mit großem Engagement vorbereitet und umgesetzt.“
Péter Magyar (rechts), Ministerpräsident von Ungarn, und Mercedes-Benz Vorstandschef Ola Källenius beim Rundgang durch das Werk. Dahinter: Jörg Burzer, Mercedes-Benz Chief Technology Officer, mit István Kapitány, Wirtschafts- und Energieminister von Ungarn.
Team und Gäste mit der neuen C-Klasse. Christian Dickert, Standortverantwortlicher in Kecskemét: „Die Erweiterung des Werks und der Produktionsstart der neuen elektrischen C-Klasse sind das Ergebnis einer starken Teamleistung. Unsere Mitarbeitenden haben den Hochlauf mit großem Engagement vorbereitet und umgesetzt.“

Nachhaltige Produktion entlang der gesamten Wertschöpfungskette

Die aktuelle Werkserweiterung ist konsequent auf die Nachhaltigkeitsziele von Mercedes-Benz ausgerichtet. Photovoltaikanlagen sind ein zentraler Baustein der Energieversorgung des Standorts: Im Westen des Werks wurde auf einer Fläche von 240.000 Quadratmetern ein Freiflächenpark mit einer installierten Leistung von 27,4 MWp realisiert. Gemeinsam mit den Photovoltaikanlagen auf den Dächern der neuen Batteriemontage-, Rohbau- und Montagehallen erreicht das Werk eine Gesamtleistung von 42,3 MWp. Damit können rund 25 Prozent des jährlichen Energiebedarfs gedeckt werden. Am Standort Kecskemét setzt das Unternehmen zudem konsequent auf energieeffiziente Fertigungstechnologien. In der neuen Lackiererei senken optimierte Prozesse den Energieverbrauch im Vergleich zur bestehenden Anlage um rund 20 Prozent und reduzieren die CO₂-Emissionen um etwa 80 Prozent. Zusätzliche Investitionen in Wassereffizienz und Abfallvermeidung tragen dazu bei, Ressourcen über den gesamten Produktionsprozess hinweg zu schonen.

Starker Standort mit sozialer Verantwortung

Mit aktuell mehr als 5.000 Mitarbeitenden ist der Standort Kecskemét bereits heute der größte und attraktivste Arbeitgeber in der Region. Dabei investiert Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft. gezielt in die Ausbildung und Qualifizierung von Fachkräften sowie in eine starke lokale Verankerung. Dazu zählen die Mercedes-Benz Academy Kecskemét, die Mercedes-Benz Schule, die Zusammenarbeit mit der Neumann János Universität und Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, darunter die unternehmenseigene Kinderbetreuung.

Weltweite Standorte.

Produktionsnetzwerk.

Das weltweite Mercedes-Benz Produktionsnetzwerk umfasst rund 30 Produktionsstandorte auf vier Kontinenten.

C-Klasse 2026.

Die neue elektrische C-Klasse.

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