Eine UNECE-Arbeitsgruppe für automatisierte/autonome und vernetzte Fahrzeuge hat zuvor die neue Verordnung UN R171 verabschiedet. Sie legt Bestimmungen für die Zulassung von Fahrzeugen mit Fahrerassistenzsystemen (Driver Control Assistance Systems, DCAS) sowie strenge Sicherheitsvoraussetzungen fest. Mercedes-Benz begrüßt diesen hohen Standard, da der harmonisierte regulatorische Rahmen eine solide Grundlage für die geregelte und damit sichere Einführung von erweiterten Fahrassistenzfunktionen schafft. Gleichzeitig eröffnet er die Möglichkeit, diese Technologien Kundinnen und Kunden in weiteren Märkten anzubieten. Damit könnte die Funktion künftig auch in allen EU-Märkten ohne eine weitere regulatorische Genehmigung eingeführt werden.
Das System nutzt 27 Sensoren, darunter zehn Kameras, fünf Radarsensoren und zwölf Ultraschallsensoren. Sie liefern Rohdaten an einen Hochleistungsrechner, der bis zu 254 TOPs verarbeiten kann. MB.DRIVE ASSIST PRO kombiniert das Mercedes-Benz Betriebssystem MB.OS mit der NVIDIA Hyperion In-Vehicle-Computing- und Sensorarchitektur, dem Halos Full-Stack-Sicherheitssystem sowie der Alpamayo Stack Software, um erweiterte Fahrassistenz zu ermöglichen. Das kooperative Hands-on-Lenkkonzept verbindet erweiterte Assistenz mit der Sicherheit, dass die Fahrerin oder der Fahrer jederzeit selbst Lenkimpulse geben kann. So entsteht ein sicheres und intuitives Fahrerlebnis vom Start bis zum Ziel. Als SAE-Level-2-System erfordert MB.DRIVE ASSIST PRO eine kontinuierliche Aufmerksamkeit des Fahrers. Die Kontrolle und Verantwortung für das Fahrzeug verbleiben jederzeit beim Fahrer.