08. Juli 2026 – Der verifizierte 360°-Umweltcheck für die neue elektrische C-Klasse ist verfügbar und dokumentiert eine Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks über den gesamten Lebenszyklus.
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Umweltcheck
08. Juli 2026 – Der verifizierte 360°-Umweltcheck für die neue elektrische C-Klasse ist verfügbar und dokumentiert eine Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks über den gesamten Lebenszyklus.
Die neue elektrische C-Klasse wurde von Grund auf als batterieelektrisches Fahrzeug konzipiert und markiert den nächsten konsequenten Schritt in der Elektrifizierungsstrategie von Mercedes-Benz im Midsize-Segment. Zahlreiche Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die erstmals mit dem neuen elektrischen GLC eingeführt wurden, finden nun auch in der neuen elektrischen C-Klasse Anwendung. Dadurch lässt sich der CO₂-Fußabdruck über den gesamten Lebenszyklus im Vergleich zur aktuellen C-Klasse mit Verbrennungsmotor um rund zwei Drittel reduzieren. Dies wird im von unabhängigen Prüfern verifizierten 360°-Umweltcheck dokumentiert.
Bereits in der Entwicklung stehen Ressourcenschonung, CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft im Fokus. Gemeinsam mit seinen Lieferanten setzt Mercedes-Benz gezielt auf CO₂-reduzierte Materialien wie Aluminium, Stahl, Kunststoffe und Batteriezellen. Dadurch lässt sich der CO₂-Ausstoß in der Lieferkette um rund 23 Prozent reduzieren.
• Design for Environment: Maßnahmen zur Ressourcenschonung sind fest im Entwicklungsprozess der neuen elektrischen C-Klasse verankert. Der Ansatz „Design for Environment“ berücksichtigt bereits in frühen Entwicklungsphasen Materialeffizienz, Recyclingfähigkeit und den verstärkten Einsatz von Sekundärrohstoffen.
• CO₂ reduziertes Aluminium: Für circa zwei Drittel des Aluminiumbedarfs der neuen elektrischen C-Klasse bezieht Mercedes-Benz Aluminium aus Elektrolyseanlagen mit erneuerbaren Energien oder mit erhöhtem Rezyklatanteil. Neben Karosserie und Achsschenkeln bestehen unter anderem Felgen sowie Batteriegehäuse aus Aluminium mit reduziertem CO₂-Fußabdruck. Dies wird durch den Einsatz von regenerativ erzeugtem Strom in der Elektrolyse oder mit erhöhtem Anteil an recyceltem Aluminium erreicht.
• CO₂-reduzierter Stahl: Für die intern gefertigten Stahlumfänge kommen rund 45 Kilogramm Stahl aus Elektrolichtbogenöfen zum Einsatz, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Damit setzt Mercedes-Benz bereits heute konkrete Maßnahmen zur Dekarbonisierung der Stahl-Lieferketten um.
• Einsatz von Sekundärmaterialien: Im Vergleich zur sich in Serie befindenden C-Klasse wurde der Anteil an Sekundärmaterialien in den Thermoplasten mehr als vervierfacht. Insgesamt kommen rund 49 Kilogramm thermoplastisches Kunststoff-Rezyklat zum Einsatz. Zahlreiche Bauteile bestehen anteilig aus recycelten Materialien, darunter:
- Frunk-Wanne mit 50 Prozent Post-Consumer-Rezyklat
- Radlaufverkleidungen mit 93 Prozent Rezyklatanteil
- Wagenheberaufnahmen aus 100 Prozent recycelten Stoßfängern aus Altfahrzeugen
- Grundträger der Stoßfänger mit 83 Prozent Rezyklatanteil
- Vlies und Garn in Sitzbezügen mit 34 bzw. 50 Prozent Recyclinganteil