„Zu sehen, wie unsere Arbeit die Mobilität transformiert – das treibt uns an!“

Adriana Onet ist Software-Ingenieurin und leitet die Entwicklung und den Support der Base Layer von Mercedes-Benz Operating System (MB.OS). Als Teamleiterin gibt sie ihren Kolleginnen und Kollegen Raum zum Arbeiten und Wachsen. Wie sie den gemeinsamen Mittagstisch digitalisiert und worauf sie sich bei ihrer Arbeit am meisten freut, erzählt sie uns im Interview.

Adriana, was machst Du für MB.OS?

Ich bin als Teamleiterin für die Base Layer Entwicklung bei MB.OS zuständig. Das ist ein komplexes und herausragendes System, weil es als unterste Software-Ebene die Kommunikation des Betriebssystems mit den Steuergeräten im Fahrzeug ermöglicht – also zum Beispiel für den Antrieb, das Multimediasystem oder die Türen. Die einzelnen Funktionen müssen sehr präzise ineinander¬greifen. Deshalb kommt es bei der Entwicklung auf viel Know-how und Teamwork an. Wir sind ein ganz neues Team und mir ist es wichtig, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen von Anfang an wohlfühlen. Deshalb steht jedem, der bei uns startet, in den ersten Wochen eine Patin oder ein Pate zur Seite. Um das Onboarding zu erleichtern, haben wir auch unser inter¬nes Wiki und Chats, in denen wir uns zu Fragen und Ideen austauschen.

Programmieren mit Präzision: Adriana Onet leitet für MB.OS die Entwicklung der komplexen Base-Layer-Software. Dabei kommt es auch auf Know-how und Timing an.

Warum ist MB.OS so einzigartig für Dich?

Weil es so stark zukunftsorientiert ist. Mit MB.OS greifen wir den Plattformgedanken auf, der in der digitalen Welt weit verbreitet ist: Es gibt eine Plattform, ein grundlegendes Software-System. Das spart viel Entwicklungszeit und schafft Freiraum, den alle für Innovationen nutzen können, um unsere Kunden zu begeistern.

Immer ein offenes Ohr: Als Teamleiterin ist Adriana Onet Kommunikation wichtig – Herausforderungen beim Programmieren lassen sich im Austausch oft besser lösen.

Wie arbeitet Ihr im Team?

Ich habe 20 Jahre Erfahrung in der Software-Entwicklung. Das gibt mir einen Blick dafür, was meine Teammitglieder brauchen, um sich voll zu entfalten. Ich gebe meinen Kolleginnen und Kollegen den Raum, Probleme auf ihre Art zu lösen. Gerade komplexe Herausforderungen lassen sich gemeinsam oft besser lösen. Deswegen arbeiten wir Software-Entwickler so gerne mit Konzepten wie Schwarmintelligenz. Das Wir-Gefühl und der Ideenaustausch sind ebenfalls wichtig für eine erfolgreiche Zusammenarbeit - dazu gehört auch, einmal alle zum Mittagessen mitzunehmen, denn kreative Pausen müssen sein (lacht). Und da wir gerade nicht alle in Sindelfingen sein können, schalten wir unsere Teammitglieder, die mobil von zu Hause arbeiten, einfach dazu.

Warum hast Du Dich für Mercedes-Benz entschieden?

Nach meinem Studium im Fach Computer Science bin ich in der Software-Entwicklung bei einem Automobilzulieferer gestartet – seitdem lässt mich die Faszination Auto nicht mehr los. Bei Mercedes-Benz ist man immer am Puls der Zeit und hat einen enormen Qualitätsanspruch. Und das Gefühl, die Früchte der Arbeit auf der Straße fahren zu sehen, ist unbeschreiblich – das ist sicher auch ein Grund, warum ich hier so gerne arbeite.

Zum Schluss ein Blick in die Zukunft: Auf welche nächsten Schritte bei MB.OS freust Du Dich am meisten?

Auf die praktische Testphase. Wir testen unsere Software ausgiebig im Labor. Bald schauen wir, wie echte Prototyp-Fahrzeuge mit unserem Base Layer funktionieren. Dieses Live-Testing ist unerlässlich – und es macht sehr viel Spaß.

Nach ihrem Studium in Computer Science an der Polytechnischen Universität Temeswar in Rumänien startet Adriana Onet (44) ihre Laufbahn in der Softwareentwicklung und im Projektmanagement unterschiedlicher Automobilzulieferer, bevor sie 2015 zu Mercedes-Benz kommt. Wenn sie heute nicht mit ihren Kolleginnen und Kollegen an den komlexen Komponenten von MB.OS arbeitet, verbringt sie viel Zeit mit ihrer Familie und entspannt sich mit Fotografie und auf dem Fahrrad.