Daimler und Benz Stiftung

Die Daimler und Benz Stiftung fördert interdisziplinäre Forschungsvorhaben und den fachübergreifenden wissenschaftlichen Dialog. Satzungsgemäßer Zweck der Stiftung ist die Klärung der Wechselbeziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Technik.

Durch die Bereitstellung wissenschaftlicher Ergebnisse versucht die Stiftung einen Beitrag zu künftigen gesellschaftlichen Entwicklungen zu leisten. Innerhalb interdisziplinärer Forschungsverbünde wird Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten, Themenstellungen über einen längeren Zeitraum zu bearbeiten. Aktuell werden in einem solchen Forschungsverbund Interessenskonflikte bei der künftigen Wasserverteilung in Deutschland erforscht – angesichts des Klimawandels und künftiger Wetterextreme sind wir auch hierzulande nicht gegen einen Wassermangel gefeit.

Jedes Jahr vergibt die Daimler und Benz Stiftung Stipendien an ausgewählte Postdoktoranden bzw. Juniorprofessorinnen in einer Leitungsfunktion. Ziel ist, die Autonomie und Kreativität der nächsten Wissenschaftlergeneration zu stärken und den engagierten Forschern den Berufsweg während der produktiven Phase nach ihrer Promotion zu ebnen. Mit dem „Bertha-Benz-Preis“ zeichnet die Stiftung junge Ingenieurinnen für ihre herausragende Dissertation aus. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben und würdigt – in Anlehnung an Bertha Benz – Pioniergeist, Mut und visionären Charakter. Er wird im Rahmen der „Bertha-Benz-Vorlesung“ verliehen, in der Wissenschaftlerinnen und Expertinnen aus unterschiedlichen Disziplinen und Branchen über gesellschaftlich relevante Themen sprechen.

Aufgabe der Stiftung ist es zudem, die Sichtbarkeit und Akzeptanz von Wissenschaft in der Öffentlichkeit zu stärken. Beispielsweise lädt sie hierzu in der Vortragsreihe „Dialog im Museum“ mehrmals im Jahr renommierte Wissenschaftler ein, um im Mercedes-Benz Museum über den neuesten Stand ihrer Forschung zu sprechen und im Anschluss mit den Teilnehmern zu diskutieren. Die Vorträge konzentrieren sich auf aktuelle Themen und haben insbesondere wirtschaftliche und gesellschaftliche Implikationen im Blick.“

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