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Noch ist Luca Colosimo dabei, seine Stärken und Interessen herauszuarbeiten. Doch schon jetzt ist die Begeisterung des 20-Jährigen für die Möglichkeiten als dualer Student der Mercedes-Benz Group groß. Mit seinem BWL-Digital Business Management-Studium erkundet er unterschiedlichste Einsatzgebiete – von der Wallbox bis hin zum Liquiditätsmanagement. Im Interview erzählt er, welchen Nutzen er insbesondere aus seinem Auslandssemester und -einsatz zieht und was ihn im Unternehmen bislang am meisten überrascht hat.

Hallo Luca, du absolvierst dein duales Studium bei uns. Welche Unternehmensbereiche und -abteilungen hast du bis jetzt kennengelernt?

Mein erster Einsatz war im Einkauf Kabelsätze noch im damaligen Truck Bereich, danach war ich im Produktmanagement Wallbox, auch Wandladestation genannt, und Wallbox Online Sales. Ich war positiv überrascht, wie modern und aufgeschlossen die Teams teilweise sind. Und obwohl meine ersten beiden Einsätze pandemiebedingt fast ausschließlich online stattgefunden haben, habe ich mich immer gut integrieren können. Ich wurde von Anfang an Teil des Teams. So, als würde ich schon drei, vier Jahre bei Mercedes-Benz arbeiten und hätte nur die Abteilung gewechselt. Man traute mir viel zu, das hat mir sehr geholfen.

Als dualer BWL-Student bieten sich Luca Colosimo vielfältige Karrieremöglichkeiten in der Mercedes-Benz Group.

Du bist gerade im Finanzbereich für Südamerika direkt in Buenos Aires im Einsatz. Wie gefällt es dir dort?

Sehr gut, ich bin zwei bis drei Mal pro Woche im Büro und freue mich über die Abwechslung zwischen vor Ort und mobilen Arbeiten! Wenn ich gerade etwas Luft habe, widme ich mich meiner Projektarbeit zum Thema Inflation und deren Folgen für internationale Unternehmen. Die Arbeit muss bis zum Ende meines Praxiseinsatzes fertig sein. Dafür tausche ich mich auch mit mehreren Kolleginnen und Kollegen aus, die mir die argentinische Volkswirtschaft erklären können. Buenos Aires erkunde ich vor allem am Wochenende, ein Fitness-Studio habe ich auch schon gefunden.

Wie erlebst du Mercedes-Benz als Arbeitgeber?

Mir gefällt der Umgang miteinander. Das Unternehmen ist in seinen Hierarchiestrukturen nicht so festgefahren, wie einige vielleicht denken. Ich kümmere mich gerade um meinen vierten Praxiseinsatz, den ich selbst akquirieren darf, und habe dafür auch Ansprechpartner direkt im Fachbereich angeschrieben. Ich bekomme immer sehr positive Reaktionen. Auch als ich meinen Auslandseinsatz organisiert habe, nahmen sich die Kolleginnen und Kollegen für mich Zeit, um mir dabei zu helfen.

Dein Studium ist neben BWL auf Digitalisierung und IT ausgerichtet. Was begeistert dich in der praktischen Anwendung bei uns?

In der praktischen Anwendung begeistert mich unter anderem das Thema Nachhaltigkeit. Die Wallbox-Abteilung habe ich gezielt gewählt, weil hier viel zum Ladenetz und zum Abo-Modell für die Ladeinfrastruktur gemacht wird. Dort durfte ich unter anderem die Home Charging Journey vom ersten Kundenkontakt bis zum Kauf einer Wallbox, eines Ladekabels oder Adapters analysieren und die Wettbewerbsanalyse für die Mercedes me App weiterentwickeln.

Was hat dich bisher am meisten im Unternehmen überrascht?

Dass ich sehr flexibel in der Wahl meiner Einsätze sein und noch auswägen kann, in welche Richtung es später mal gehen soll. Klar, ich studiere jetzt BWL mit Fokus auf Digitalisierung und IT, aber ich habe über alle Einsätze hinweg die Option, in den Finanzbereich zu gehen oder mich mehr auf Technik- oder IT-Themen zu fokussieren. Die Vielfalt an Möglichkeiten, die ich mit meinem grundlegenden Studium im Unternehmen habe, ist sehr groß. Das ist vor allem für Menschen wie mich, die direkt nach dem Abitur mit dem Studium beginnen, ein Pluspunkt. Denn nicht jeder weiß in diesem Alter schon genau, was er oder sie später einmal arbeiten will. Ich finde es klasse, wie sehr ich mich ausprobieren kann.

Der Fokus seines Studiums liegt auf Digitalisierung und IT. Momentan befindet sich Luca Colosimo im Ausland - welche Aufgaben er später mal im Unternehmen möchte, ist noch offen.

Vor deinem Einsatz in Argentinien warst du für ein Auslandssemester an der Universitat Autònoma de Barcelona. Wie wichtig sind dir Auslandserfahrungen?

Sie sind für jeden Studierenden ein Highlight, denke ich. Auf mich trifft das auf jeden Fall zu. Man bekommt andere Eindrücke, lernt neue Leute und Kulturen kennen. Die Zeit im Ausland tut mir gut, weil sie meine Selbstständigkeit fördert. Es gibt vor Ort viel zu organisieren: das Studium oder den Praxiseinsatz, eine Wohnung... Und ich denke im Lebenslauf schaden Auslandserfahrungen ebenfalls nicht.

Welchen positiven Effekt hat dein Auslandssemester in Barcelona auf dich gehabt?

Wir haben an der Uni in Barcelona im Human Resources-Seminar viel über eigene Perspektiven gesprochen. Das hat mir sehr geholfen, mir eine eigene Meinung zu meiner Zukunft zu bilden. Wenn man sich bewusst ist, was man möchte, dann ist es oft leichter, sich zu motivieren und es am Ende auch zu erreichen.

Egal wie digital dein Arbeitsplatz ist, welches analoge Gadget darf auf keinen Fall fehlen?

Uuh, das ist eine sehr gute Frage, selbst meine Uhr ist mittlerweile digital! Tatsächlich sind es meine Sportschuhe. Denn Sport an sich wird man nie digital machen können. Ich persönlich bin auch kein Freund von Home-Workouts über virtuelle Anleitungen. Sport zeichnet sich für micb dadurch aus, dass man ihn vor Ort mit anderen Leuten zusammen ausübt und da kommt man um seine Sportschuhe meist nicht herum.

Ich war von Anfang an Teil des Teams. So, als würde ich schon drei, vier Jahre bei Mercedes-Benz arbeiten und hätte nur die Abteilung gewechselt.
Als sich für Luca Colosimo (20) nach dem Abitur die Chance bot, bei Mercedes-Benz als dualer Student einzusteigen, war der Umzug aus der Nähe von Nürnberg nach Stuttgart besiegelte Sache. Und obwohl sein Fokus an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zunächst auf BWL lag, begeistert ihn inzwischen auch die IT. Welcher Unternehmensbereich ihn nach dem Studium am meisten reizt, bleibt abzuwarten. Zurzeit interessiert er sich für den Strategie- oder Finanzbereich. In seiner WG mit zwei Kommilitoninnen begeistert ihn vor allem das gemeinsame Kochen. Klar, dass der Sohn eines italienischen Vaters gern mediterrane Gerichte auf den Tisch bringt. In seiner Freizeit geht Luca regelmäßig ins Fitnessstudio, spielt seit seiner Kindheit Handball und kann sich für nahezu jede Sportart begeistern.